MDM Lite 1.1 – Release Notes
Release: 1.1.0 vom 29. September 2026 · Enthalten sind auch: 1.1.1 bis 1.1.3 (30. September 2026)
Mit Version 1.1 stellt MDM Lite Ihre Daten einheitlich und nachvollziehbar auf der Datenplattform bereit, prüft Berechtigungen und Klassifizierungen an mehr Stellen und lädt große Datasets deutlich schneller. Die Patch-Releases 1.1.1 bis 1.1.3 enthalten nur Stabilitätsverbesserungen, die unten mit eingeflossen sind.
Wichtig für Administratoren
- Neuer Tabellenvertrag auf der Datenplattform, ohne Übergangsfrist. Bereits bereitgestellte Tabellen werden beim nächsten Export oder Notebook-Lauf mit dem neuen Schema überschrieben: neue Systemspalten, andere Datentypen, und die Spalte
rdm_row_identfällt. Views, Power-BI-Modelle und Pipelines, die die alten Systemspalten lesen, müssen Sie anpassen. Details: Bereitstellung auf der Datenplattform und Einmalige Umstellung. - Änderungs-Feed je Dataset entfällt.
GET /api/datasets/{id}/changesantwortet mit410 Gone. Nutzen Sie stattdessenGET /api/datasets/{id}/delivery-tablemitIf-None-Match. - Strengere Prüfung bei API-Zugriffen. API-Keys sind strikter auf ihre Datasets und ihre Umgebung beschränkt, und der Endpunkt
POST /versionswurde entfernt. Prüfen Sie Automatisierungen, die bisher mit breit gefassten Keys gearbeitet haben. - Obergrenze für die Bereitstellung. Sie legen je Mandant fest, bis zu welcher Klassifizierungsstufe Daten bereitgestellt werden dürfen. Beim Absenken zeigt MDM Lite eine Warnung, und bereits bereitgestellte Spalten oberhalb der neuen Grenze werden automatisch zurückgezogen.
Neu
- Bereitstellungsmodus je Dataset. Sie wählen, ob die Datenplattform den aktuellen Stand, „Aktualisieren & ergänzen (Upsert)“ oder die vollständige Historie erhält.
- Fester technischer Tabellenname. Jedes Dataset hat einen stabilen Namen für die Datenplattform. Sie legen ihn beim Anlegen fest; Admins können ihn im Tab „Integration“ ändern.
- Bäume auf der Datenplattform. Baum-Datasets werden mit Elternschlüssel bereitgestellt.
- Klassifizierung bleibt nach dem Löschen einer Spalte erhalten. So bleibt nachvollziehbar, wer die Werte in älteren Versionen sehen darf.
- Einladungen zeigen den Versandstatus. Schlägt der E-Mail-Versand fehl, sehen Sie den Grund.
- KI-Zugriff: Die Dataset-Liste enthält jetzt den technischen Namen.
- Kopieren zwischen Umgebungen zeigt die Quellversion an und weist auf Datasets ohne gültige Version hin.
- Fortschrittsanzeige beim Massenimport.
Verbessert
- Schneller bei großen Datasets: Tabellen laden seitenweise mit Suche, Sortierung und Filtern auf dem Server. Versionsvergleich, Import, Speichern, Massenänderungen und Wiederherstellen sind deutlich schneller. Antworten werden komprimiert.
- Ressourcenschonende Bereitstellung: Sehr große Tabellen werden vorab geprüft, damit die Bereitstellung nicht an Speichergrenzen scheitert.
- Exporte und Hintergrundläufe laufen auch bei mehreren Instanzen sauber nacheinander.
- Fabric-Notebooks sind an ihre Umgebung gebunden.
- Begriffe: Datasets heißen einheitlich „Tabelle“ oder „Baum“, die Hierarchie über Beziehungen ist erklärt. Oberfläche und Dokumentation nennen das Produkt durchgängig „MDM Lite“.
- Bessere Bedienung: Der Assistent für die Datenplattform ist vollständig übersetzt. Dazu kommen Hinweise bei reservierten SQL-Wörtern, klarere Dialoge beim Moduswechsel, besserer Kontrast und bessere Tastaturbedienung.
- Mehr Klarheit bei fehlendem Zugriff: Einheitliche Texte, und Schaltflächen ohne Berechtigung sind nicht mehr klickbar.
Behoben
- Beim Löschen von Ordnern werden Fehler angezeigt statt verschluckt.
- CSV-Dateien mit anderer Zeichenkodierung als UTF-8 werden erkannt und nicht mehr beschädigt.
- Zahlen- und Wahrheitswerte behalten beim Speichern ihren Typ. Bereits betroffene Werte werden korrigiert.
- Die Prüfung auf doppelte Schlüssel und die Aktualisierung per Upsert funktionieren auch bei numerischen Schlüsseln.
- Paralleles Schreiben auf dasselbe Dataset überschreibt keine Änderungen mehr.
- Beim Ändern des Schemas gehen keine aktuellen Zeilen verloren.
- Beim erneuten Import eines Baums bleiben keine alten Knoten zurück.
- Überschneidungen der zeitlichen Gültigkeit werden nur noch gegen den aktuellen Import geprüft.
- Die Anbindung an Purview bleibt bei umbenannten Datasets stabil.
- Das Verschieben von Datasets richtet sich nach den Rechten auf dem Dataset, nicht nur nach der Mandantenrolle.
- Ein AppAdmin hat überall mindestens Admin-Rechte im gewählten Mandanten.
- Berechtigungen, Klassifizierungen, API-Key-Beschränkungen und Umgebungsgrenzen gelten jetzt konsequent bei Kopie, Wiederherstellung, Fremdschlüssel-Erkennung, Import-Bericht und Export. Ein API-Key kann Mandantenzugehörigkeiten nicht mehr auslesen.
- Die Anmeldung für den KI-Zugriff (MCP) funktioniert wieder zuverlässig.
- Fabric: Workspace und Lakehouse lassen sich auch per GUID ansprechen.
- Einladungen können nicht mehr doppelt eingelöst werden.